Erica Dorn


“My mission is to develop a place network made up of residents from diverse places across the United States who will learn together to restore and build welcoming democratic communities.”

Erica Dorn (she/her/hers)

Home base: Portland, OR, USA
Job title: Doctoral Researcher

Erica Dorn ist Choreografin für gesellschaftliche Systeme. Sie unterrichtet und begleitet Organisationen, Bewegungen und Gemeinschaften bei langfristigen Systemumstellungen. Sie blickt auf eine umfangreiche Karriere in den Bereichen lokale Wirtschaftsentwicklung, Social Impact Investing, Weiterbildung von Unternehmen und Führungskräften sowie Experience Design zurück. Im Jahr 2015 war sie Mitbegründerin und Geschäftsführerin des Good Work Institute, das früher unter dem Namen etsy.org bekannt war. Sie baute die Organisation auf, wobei sie sich auf die Entwicklung und Durchführung eines bioregionalen Stipendienprogramms - das erste seiner Art - im New Yorker Hudson Valley konzentrierte. Sie arbeitete in der US-Mikrofinanzbranche für Kiva und Accion, in der Unternehmens- und Designberatung an der City University of New York und der School of Visual Arts sowie im Bereich der Gemeinschafts- und Führungsentwicklung in Lateinamerika. Erica ist Doktorandin im Bereich Transition Design an der Carnegie Mellon University, wo sie zu „Place Relationality“ forscht und Theorien entwickelt. Sie ist im Vorstand der Third Millennium Alliance, einer Regenwaldschutzorganisation, die sich für die Wiederherstellung der letzten Überreste der ecuadorianischen Küstenregenwälder einsetzt. Erica ist leidenschaftliche Tänzerin und absolvierte kürzlich eine 7.000 km lange Fahrradtour quer durch die USA. Sie stammt ursprünglich aus Colorado, wohnt derzeit in Portland, Oregon, und nennt New York ihr Zuhause.


Projektbeschreibung

Viele Gebiete in den Vereinigten Staaten erlebten bereits vor COVID-19 einen langsamen Verfall. Jetzt haben sich das Gefühl der Isolation, der wirtschaftliche Niedergang und die politische Spaltung noch verschärft.

Communitys, die wirtschaftlich kaum überlebensfähig sind und die sich in einem Prozess des Verfalls befinden, haben ein gemeinsames Bedürfnis nach Zukunftsvisionen und -beziehungen, die dabei helfen können, den Übergang in eine lebenswerte Zukunft zu vollziehen. Beziehungen mit unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen müssen jedoch oft bewusst gestaltet und gelenkt werden. Das Projekt von Erica schafft ein soziales Netzwerk von Ort zu Ort, das sich aus Bewohner:innen verschiedener Gegenden in den Vereinigten Staaten zusammensetzt, darunter städtische, ländliche und suburbane Gebiete. Durch die Zusammenarbeit soll dieses Netzwerk demokratische Prozesse erlernen, wiederherstellen und aufbauen.

Das Programm "Relational Places Residency" wird sechs lokale Führungskräfte aus unterschiedlichen wirtschaftlichen und städtischen/ländlichen Kontexten zusammenbringen, um Beziehungen zu entwickeln, gemeinsam zu lernen und Zukunftsvisionen zu entwickeln, die jetzt schon für langfristige gesellschaftliche Veränderungen umgesetzt werden können. Durch virtuelle und ortsspezifische Lern- und Interaktionssitzungen lernen die Bewohner:innen voneinander und von einer größeren Gemeinschaft, wie sie neue und innovative demokratische Prozesse in ihren Communitys in Gang setzen können. Bürger:innenversammlungen, Netzwerke für gegenseitige Hilfe, Bürger:innenrechte, deliberative Demokratie, Design und Dialog sind einige Beispiele für die Ideen und Instrumente, die vorgestellt werden sollen. Das Netzwerk wird auch dafür sorgen, dass Raum für jede:n Bewohner:in geschaffen wird, um ortsspezifisches Wissen zu teilen.

Das Projekt "Relational Places Residency" stellt die Frage: Wie können ortsspezifische Communitys vernetzt werden, um demokratische Prozesse zu erlernen, wiederherzustellen und in Gang zu setzen? Wie können wir langfristige Visionen entwickeln, die eine Brücke zwischen der Erfahrungswelt von wirtschaftlich prosperierenden und wirtschaftlich verfallenden Orten schlagen?

Orte sind, wie Menschen, lebendig und dynamisch und können sich durch vielfältige Interaktionen verbessern. Das Projekt zielt darauf ab, einen Konzeptbeweis für die Überbrückung politischer Gräben durch den Aufbau von Netzwerken zwischen autonomen Orten zu schaffen, die mit unterschiedlichen wirtschaftlichen und sozialen Problemen konfrontiert sind.

Zu den Auswirkungen dieses Konzeptbeweises gehören:

  • Aufbau einer neuen Gemeinschaft und eines neuen Netzwerks mit der gemeinsamen Vision einer prosperierenden und verwandelten Zukunft;
  • Durchführung von Gemeinschaftsprojekten, die diese Visionen erfüllen;
  • Ein Gefühl von Empathie und Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu entwickeln;
  • Brücken bauen um die politische Gräben zwischen städtischen und ländlichen Lebenswelten zu überwinden;
  • Die entstehenden und sich entwickelnden Ergebnisse mit einer breiteren Öffentlichkeit teilen.

Unsere Themen

Antisemitismus bekämpfen

Demokratie stärken

Minderheiten schützen

Debatten entpolarisieren

Sich der Vergangenheit stellen

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