Reshma Persaud


“For the next few months, my vision is to partner with South Queens Women’s March to lead a strong group of diverse women who recognize the strength in our voices, combat food and essential supplies insecurity, and dismantle gender and racial injustices. We aim to unify and connect our community to the tools and resources necessary to empower their lives, thrive, and plant the seeds for the next generation."

Reshma Persaud (she/her/hers)

Homebase: Queens, New York, USA
Job title: Manager

Reshma Persaud ist Managerin von Principal Giving beim International Rescue Committee. Sie ist verantwortlich für das Portfoliomanagement von Spenden in Höhe von mehreren Millionen Dollar innerhalb der Vereinigten Staaten und überwacht die Umsetzung von Finanzierungen im Rahmen von Programmen mit den Schwerpunkten Sicherheit, Gesundheit, Bildung, wirtschaftlicher Wohlstand und Empowerment für Menschen mit Fluchterfahrung weltweit. Zuvor hatte Reshma verschiedene Positionen innerhalb der New York University (NYU), der CUE Art Foundation und der Association of Professional Art Advisors inne. In ihrer Masterarbeit 2020 an der NYU Steinhardt beschäftigte sie sich mit dem Aufstieg von Künstlerinnen in der Kunstgeschichte. Sie hat einen Master-Abschluss der NYU Steinhardt in Kunstadministration mit Schwerpunkt auf Non-Profit-Management und einen Bachelor-Abschluss in Kunstgeschichte des NYU College of Arts and Science. Reshma arbeitet aktiv ehrenamtlich beim South Queens Women's March mit. Inspiriert von globalen und nationalen Frauenrechtsbewegungen stärkt der South Queens Women's March die Stimmen der verschiedenen Frauen in South Queens. Es handelt sich um eine generationenübergreifende, intersektionelle Plattform, die sich dafür einsetzt, das Empowerment von Frauen durch den Abbau von Normen, Praktiken und Institutionen zu fördern, die das Patriarchat und die Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern am Leben halten. Ihr Ziel ist es, Frauen und nicht geschlechtskonforme Individuen in ihrer Community zu vereinen und sie mit den Werkzeugen und Ressourcen auszustatten, die notwendig sind, um ihr eigenes Leben wachsen und gedeihen zu lassen.


Projektbeschreibung

South Queens Women's March (SQWM) ist eine ausschließlich ehrenamtlich tätige Organisation für Geschlechtergerechtigkeit, die sich für das Empowerment von Frauen und nichtbinären Menschen in South Queens einsetzt. Die Organisation wurde Anfang 2020 inmitten der COVID-19-Pandemie gegründet und erkannte schnell, dass die Community von South Queens drängende Bedürfnisse wie persönliches Wohlergehen, Lebensmittel, Periodenzubehör und Anstrengungen zur Eindämmung geschlechtsspezifischer Gewalt hat.

Durch den Einsatz von sozialen Medien und die Finanzierung durch das Alfred Landecker Democracy Fellowship will der SQWM helfen, die Folgen von COVID-19 zu lindern, indem wichtige Verteilungsaktionen durchgeführt werden, bei denen Lebensmittel, Gesichtsmasken, Menstruationsartikel und Safer-Sex-Produkte an die Mitglieder:innen der Community geliefert werden. Sie haben dafür gesorgt, dass sich die Verteilung über die gesamte Fläche von South Queens in Gebieten wie Richmond Hill, St. Albans und South Jamaica erstreckt. Sie planen, mehrere zusätzliche Verteilaktionen in ganz South Queens durchzuführen.

Mit der Lancierung der SQWM-Datenbank wird ihre COVID-Reaktion für die Bevölkerung, die nur sehr wenige Berührungspunkte mit staatlichen Diensten hat, deutlich verständlicher gemacht werden. Durch die Verteilung von lebensnotwendigen Hilfsgütern wird die Armut und Ernährungsunsicherheit unter schwarzen, Latinx- und südasiatischen/indokaribischen Frauen und nicht-genderkonformen Personen in South Queens eingedämmt. Der SQWM möchte sicherstellen, dass diese Datenbank leicht zugänglich ist und die Community-Mitglieder:innen erreicht, um Ressourcen und Informationen zu teilen und gleichzeitig ihre Identität zu schützen.

Fälle von geschlechtsspezifischer Gewalt sind in der Bevölkerung weit verbreitet und haben während der Pandemie zugenommen, wobei die Opfer jetzt mit ihren Tätern zu Hause eingeschlossen sind. Um der Gewalt Einhalt zu gebieten und die Möglichkeiten der Bekämpfung bzw. Vorbeugung von Gewalt zu schaffen, hat der SQWM die Healthy Relationship Series ins Leben gerufen. Bis heute wurden im Rahmen dieser Serie vier Workshops abgehalten. Der SQWM wird auch weiterhin Workshops veranstalten, und die Gemeinschaft soll dazu genutzt werden, zusätzliche Sitzungen zu veranstalten, u. a. zu Themen wie physische und emotionale Stressoren, denen Frauen ausgesetzt sind, sowie toxische Männlichkeit und Instrumente zur Verhaltensänderung bei Männern (möglicherweise ein Panel mit Männern, Beziehungsberater:innen, Aktivist:innen und Fachleuten für psychische Gesundheit) und mehr.

Sie haben während der Pandemie virtuelle Treffen mit Aktivitäten zur Förderung des Wohlbefindens veranstaltet, darunter Kunst, Tanz und Yoga. Um Frieden und Gesundheit in diesen Gemeinschaften zu fördern, möchten sie zusätzliche Yoga- und Meditationssessions veranstalten und sicherstellen, dass das Programm auf digitalen Plattformen bleibt, bis persönliche Treffen wieder möglich sind.

Für die berufliche Entwicklung in der Gemeinde werden sie eine "Woman's Power"-Reihe starten, die das wirtschaftliche Empowerment von Frauen in wichtigen Wachstumssektoren unterstützt, um die Selbstständigkeit und die Aufstiegsmöglichkeiten zu fördern. Sie konzentrieren sich auf die nächste Generation und werden mit örtlichen Schulen, Universitäten und gemeinnützigen Organisationen zusammenarbeiten, um ihre Programme zu verbreiten und die Teilnahme daran zu erhöhen. Außerdem werden sie Aufklärungsarbeit zu den Themen Gleichberechtigung von Frauen, geschlechtsspezifische Gewalt, Demokratie und Interessenvertretung von Immigrant:innen leisten, und darüber, wie ihre Stimme ein wirksames Instrument zur Durchsetzung von Veränderungen ist.

Als Beitrag zum Aktivismus durch Kunst werden sie eine Ausstellung veranstalten, in der Einwanderer-Communitys, Familien und/oder anonyme GBV-Überlebende (Gender Based Violence) vorgestellt werden, damit sie ihre "Geschichten durch Kunst erzählen" können, entweder virtuell oder persönlich. Die Kunstwerke der Veranstaltung werden verkauft, um die Künstler:innen in diesen unsicheren Zeiten zu unterstützen. Reshma hofft, eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, um eine Welt zu fördern, die frei von geschlechtsspezifischer Gewalt ist, eine Welt auf gleicher Augenhöhe, zu Hause, am Arbeitsplatz, in Gotteshäusern und in gesellschaftlichen Räumen.

Unsere Themen

Antisemitismus bekämpfen

Demokratie stärken

Minderheiten schützen

Debatten entpolarisieren

Sich der Vergangenheit stellen

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