Der Film basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Peter Weiss aus dem Jahr 1965, welches sich mit dem ersten Auschwitz-Prozess (1963-1965) in Frankfurt befasst. Dieser Prozess, angestoßen vom hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, markierte einen historischen Wendepunkt: Er durchbrach das weit verbreitete öffentliche Schweigen über die NS-Verbrechen und zielte darauf ab, Täterinnen und Täter juristisch zur Verantwortung zu ziehen. Film und Theaterstück untersuchen, wie die Vernichtung in Auschwitz organisiert war und welche Verantwortung die Angeklagten trugen.
Dr. Sara Berger, Historikerin am Fritz Bauer Institut, ordnet die Filmausschnitte historisch ein. In einer anschließenden Panel-Diskussion spricht Annemarie Hühne-Ramm, Geschäftsführerin der Hans und Berthold Finkelstein Stiftung, mit Rechtshistoriker Prof. Dr. Hans-Peter Haferkamp und dem Rechtsanwalt Dr. Stefan Lode. Gemeinsam beleuchten sie die juristische Aufarbeitung nationalsozialistischen Unrechts und diskutieren, welche Brücken sich daraus aus rechtswissenschaftlicher Sicht in die Gegenwart schlagen lassen.
Ort: Universität Köln, Albertus-Magnus Platz 1, 50931 Köln - Hörsaal II
Zeit: 18 bis ca. 20.30 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr
Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem Empfang und informellen Austausch ein.
Anmeldungen sind bis zum 22. Februar 2026 über diesen Link möglich.
Mehr Informationen zum Film sowie den Trailer gibt es hier: Die Ermittlung - Verstehen der Verbrechen des Holocaust