Ireen Kars


“My mission is to stimulate and activate business leaders in their sustainability journey and to lead by example, focusing on improving human rights and democracy around the world.”

Ireen Kars (she/her/hers)

Homebase: The Hague, The Netherlands
Job title: Consultant

Ireen Kars ist Beraterin bei Russell Reynolds Associates, einem Unternehmen, das anderen Unternehmen bei der Identifizierung, Auswahl und der Förderung nachhaltiger Führungspersönlichkeiten hilft, die sich auf lange Sicht weiterentwickeln und Erfolg haben werden. Aufgrund ihrer Erfahrung und persönlichen Interessen konzentriert sie sich auf Nachhaltiges Führen, Digitale Transformation und Technologie. Bevor sie zu Russell Reynolds Associates kam, arbeitete sie bei Microsoft, wo sie zuletzt als Solution Advisor im Bereich Moderner Arbeitsplatz und Datenschutz tätig war. In dieser Funktion arbeitete sie eng mit Kund:innen des öffentlichen Sektors zusammen, um deren tägliche Arbeit und Sicherheitssysteme zu optimieren. Zuvor arbeitete sie zu Fragen der Friedenskonsolidierung und -erhaltung sowie mit dem UNHCR als Vertreterin des niederländischen Außenministeriums in Den Haag und Genf. Sie erwarb einen Master in International Relations an der Universität Amsterdam und in Strategischem Personalmanagement an der Universität Utrecht. Sie ist in Südholland geboren und aufgewachsen, hat die ganze Welt bereist und an vielen verschiedenen Orten gearbeitet, und ist gerade nach Den Haag gezogen.


Projektbeschreibung

Demokratie und Menschenrechte werden durch die Maßnahmen zur Bekämpfung von COVID-19, einschließlich der Einschränkung der Meinungs- und Bewegungsfreiheit, stark beeinträchtigt. Für Irene ist Demokratie ein viel weiter gefasster Begriff als nur politische Repräsentation. Für sie geht es darum, einen ständigen Dialog miteinander zu führen und politisch aktiv zu sein.

Sie ist überzeugt, dass auch im kommerziellen Sektor eine Lösung gefunden werden kann. In einer Welt voller Armut, Ungleichheit, Unruhe und Umweltstress können Unternehmen nicht florieren. Deshalb sollten gerade Firmen ein starkes Interesse daran haben, eine Verbesserung von Menschenrechten und Demokratie zu gewährleisten. Irene glaubt, dass wir, um etwas zu bewirken und die Demokratie zu verbessern, unsere künftigen Führungskräfte ausbilden und eine zukunftsfähige Art der Führung anstreben müssen.

Die Ausbildung künftiger Führungskräfte sollte sich auf Umwelt-, Gesellschafts- und Regierungsfragen konzentrieren, zu denen auch Nachhaltigkeitsfragen gehören, die unter die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung fallen. Die COVID-19-Krise könnte und sollte einen Wendepunkt auf dem Weg zum Aufbau einer besseren und wirklich nachhaltigen Welt markieren. Es muss sichergestellt werden, dass öffentliche Gelder in die richtige Richtung gelenkt werden: wirtschaftlich, ökologisch, sozial und nachhaltig. Durch die aktive Beteiligung an der Diskussion über die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen wird dieses Projekt nicht nur dazu beitragen, das Bewusstsein für die Folgen von COVID-19 zu schärfen, sondern auch die Rolle der Führung in einer Welt nach COVID-19 zu definieren. Diese Gespräche würden sich um Menschenrechte und Demokratie mit internationalen Führungskräften aus der Wirtschaft drehen und im Rahmen von zwei Abendessen und mehreren anderen Veranstaltungen stattfinden.

Unternehmensführer:innen können mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie die Menschenrechte und die demokratische Entwicklung in ihren jeweiligen Regionen verbessern. Sie können zum Beispiel die Meinungsfreiheit in ihren Unternehmen weltweit fördern, was dazu beitragen wird, die Meinungsfreiheit als ein Gemeingut zu fördern. Aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation wird sich Irene zu Beginn dieses Projekts auf internationale und nationale Unternehmer:innen konzentrieren, die in den Niederlanden ansässig sind. Dabei wird sie auch andere Geschäftsleute, die sich außerhalb der Niederlande befinden, virtuell miteinbeziehen. Irene ist davon überzeugt, dass jede:r eine Rolle in diesem Prozess zu spielen hat, und sie möchte gerne ihre Rolle durch dieses Fellowship übernehmen.

Unsere Themen

Antisemitismus bekämpfen

Demokratie stärken

Minderheiten schützen

Debatten entpolarisieren

Sich der Vergangenheit stellen

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