Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Sport dazu befähigen, Antisemitismus und Diskriminierung im Vereinsumfeld zu erkennen und wirksam zu begegnen.
Im Sport nehmen Trainerinnen und Trainer eine entscheidende Rolle ein. Sie prägen, welche Verhaltensweisen auf Sportplätzen und Rängen toleriert werden – häufig fehlen ihnen jedoch Wissen und Ressourcen, um Antisemitismus oder andere Diskriminierungsformen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
Die Alfred Landecker Foundation unterstützt ZWEITZEUGEN e.V. dabei, ein niedrigschwelliges und praxisnahes Fortbildungsformat für Sportvereine zu entwickeln. Dabei sollen die Teilnehmenden eigene Annahmen, Vorurteile und Wissensquellen kritisch hinterfragen und ihr Wissen in ihrem Alltag zu integrieren. Das Programm startet in Nordrhein-Westfalen mit dem Ziel, antisemitismuskritische Bildungsarbeit im Vereinssport zu verankern.