”Die Nazis waren ja nicht einfach weg”

Eine Ausstellung


Mit diesem Academic Research Grant wird ein bundesweites Ausstellungsprojekt zum Umgang mit der NS-Vergangenheit in West- und Ostdeutschland von 1945 bis heute gefördert.

Die Ausstellung “Die Nazis waren ja nicht einfach weg” wurde vom Schulmuseum Nürnberg gemeinsam mit Jugendlichen aus ganz Deutschland entwickelt. Sie wählten einen Großteil der 120 Exponate und aus. Das Ziel der Zusammenarbeit war nicht nur, eine kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus zu fördern, zu fördern, sondern eine Ausstellung zu konzipieren, die vor allem Jugendliche anspricht. Den beteiligten Schülerinnen und Schülern war unter anderem wichtig, dass es wenig Text und dafür viele audiovisuelle Inhalte sowie Thementische gibt, an denen man sich hinsetzen, nachdenken und austauschen kann.

Im Juli 2025 eröffnete die Wanderausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg“ in der Topographie des Terrors in Berlin. Sie geht der Frage nach, wie sich der Umgang mit der NS-Zeit seit 1945 entwickelt hat und wie wir uns zukünftig an dieses Kapitel deutscher Geschichte erinnern wollen. Schwerpunkte sind außerdem die Strafverfolgung der NS-Verbrechen, der Umgang mit Tätern und Überlebenden sowie der Kampf um Gedenkstätten. Dabei rückt sie immer wieder die Perspektive junger Menschen in den Fokus. In der Topographie des Terrors in Berlin war die Ausstellung bis Januar 2026 zu sehen. Die weiteren Stationen sind:

  • Museum für Kommunikation, Frankfurt am Main: 28. Januar bis 26. Juli 2026.
  • Dokumentationszentrum Prora: August 2026 bis Anfang Januar 2027
  • Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg: Ende Januar bis Anfang August 2027
© Giulia Iannicelli

Das Schulmuseum Nürnberg – eine Kooperation der Universität Erlangen-Nürnberg mit der Stadt Nürnberg – entwickelt Ausstellungen und Schüler-Lernlaboren für Geschichte, Mathematik und Naturwissenschaften zusammen mit Partnern aus Wissenschaft, Didaktik und Museumswelt bundesweit. Das Museum bietet eine Dauerausstellung (rund 40.000 Besuchern jährlich) und eine schulgeschichtliche Sammlung mit über 200.000 Objekten.

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