Berufsschülerinnen und Berufsschüler durch ein nachhaltiges, halbjähriges Bildungsprogramm in der Auseinandersetzung mit Antisemitismus, jüdischem Leben und demokratischen Werten stärken – und Lehrkräfte als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren qualifizieren.
Rund ein Drittel aller Schülerinnen und Schüler in Deutschland besucht eine Berufsschule. Kulturelle und politische Bildung – insbesondere zu Themen wie Antisemitismus und jüdischem Leben – ist in diesem Bildungsbereich bislang kaum verankert. Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen sind mit diesen Themen oft auf sich allein gestellt.
Die Alfred Landecker Foundation fördert mit „AntiAnti: Museum Goes School" ein erprobtes, langfristig angelegtes Bildungsprogramm des Jüdischen Museums Frankfurt. In sechs aufeinander aufbauenden Workshops über ein Schulhalbjahr verteilt, werden Themen wie Antisemitismus, Rassismus, jüdisches Leben und Zugehörigkeit dialogisch und lebensweltbezogen bearbeitet. Ergänzend werden Lehrkräfte fortgebildet und als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gestärkt.