Lena Altman
Stiftungsteam
Lena Altman ist Co-CEO der Alfred Landecker Foundation
Lena Altman ist Co-CEO der Alfred Landecker Foundation. Gemeinsam mit Silke Mülherr leitet sie die Programme der Stiftung zur Holocaust-Erinnerung und -forschung, zur Unterstützung von Überlebenden sowie zur Prävention von Antisemitismus. Dazu gehören die Förderung von Gedenkstätten, Museen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Finanzierung innovativer Forschung, die Weiterentwicklung digitaler Erinnerungstechnologien sowie der Aufbau internationaler Partnerschaften mit führenden Universitäten und Forschungseinrichtungen in Europa, Israel und den Vereinigten Staaten. Ihre Arbeit umfasst zudem Programme zur Stabilisierung demokratischer Institutionen in Zeiten demokratischen Rückschritts, darunter die Gründung der Adenauer School of Government an der Universität zu Köln sowie Partnerschaften mit dem German Marshall Fund und der Münchner Sicherheitskonferenz.
Lena verfügt über langjährige Erfahrung an der Schnittstelle von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Vor ihrer Tätigkeit für die Alfred Landecker Foundation war sie im Bundesministerium für Bildung und Forschung tätig und über viele Jahre in leitenden Funktionen beim American Jewish Committee (AJC) in New York und Berlin, zuletzt als Head of Public Affairs, wo sie zentrale transatlantische und jüdisch-amerikanische Netzwerke aufbaute. Weitere berufliche Stationen führten sie zu Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und zur Stiftung der deutschen Wirtschaft.
Sie studierte Nordamerikastudien in Bonn und Jüdische Literatur am Mount Holyoke College (USA). Ehrenamtlich engagiert sie sich im Vorstand von Yad Vashem Deutschland, im Kuratorium des Vereins der Freunde der Synagoge Schlüchtern sowie im wissenschaftlichen Beirat des Archivs und der Ausstellung Rachel Salamander (Monacensia München) und in verschiedenen Berliner Bildungsinitiativen. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin.